Herzlich willkommen beim NABU Hagen

Der NABU Hagen möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

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Rebhuhn in Hagen 11.09.2017 / Foto von Michael Wünsch
Rebhuhn in Hagen 11.09.2017 / Foto von Michael Wünsch

Vogel des Jahres 2026: Das Rebhuhn

 

Das Rebhuhn in Hagen

Diese Aufnahme gelang Michael am 11.09.2017 (also nach der Brutzeit) in Hagen-Garenfeld, als ein Hahn* am Rand eines Maisfeldes rief. Das ist ganz und gar nicht der Lebensraum eines Rebhuhns; im Gegenteil trägt der Maisanbau zur Vernichtung einer Rebhuhnlandschaft bei. Der Hahn* hatte sich wohl verlaufen.

 

 

 

*Anmerkung: Da das Rebhuhn gerufen hat, kann es nur ein Hahn gewesen sein. Da aber der typische braune Brustfleck für ein adultes Männchen fehlt, kann es sich nur um einen jungen, wenige Monate alten Hahn handeln. 

 

Mehr über den Vogel des Jahres gibt es hier nachzulesen.


Regelmäßige Termine

Aktiventreffen

Kommt vorbei und werdet Teil unserer Gemeinschaft! In einer entspannten Atmosphäre diskutieren wir über Naturschutzprojekte und Möglichkeiten zur aktiven Teilnahme. Alle Interessierten sind willkommen, eine Anmeldung ist nicht nötig.

 

Wann? Jeden 1. Mittwoch im Monat, 19:00 Uhr (Ausnahme Januar -> 2. Mittwoch)

Wo? Biologische Station Hagen, Haus Busch 2, 58099 Hagen

Dauer: ca. 1-2 Stunden


Pflegeeinsatz

Der letzte Samstag im Mai fällt auf den 30.05. An dem Tag findet ab 11 Uhr der Tag der Artenvielfalt am AllerWeltHaus in Hagen statt, wo wir mit einem Stand vertreten sein werden. Deshalb fällt der Pflegeeinsatz an diesem Tag aus.

Komm dazu und hilf mit bei der Pflege unserer Naturlandschaften! Keine Vorerfahrung nötig. Es ist eine tolle Chance, praktisch im Naturschutz tätig zu sein, sich auszutauschen und einen Beitrag zur lokalen Umwelt zu leisten. Alle Interessierten sind willkommen, eine Anmeldung ist nicht nötig. Wir freuen uns über jede Unterstützung! 

 

Wann? Jeden letzten Samstag im Monat, 10:00 Uhr 

Wo? Biologische Station Hagen, Haus Busch 2, 58099 Hagen

Dauer: ca. 2-4 Stunden

  

Wenn du interessiert bist und vorab Fragen hast, melde dich bei uns unter [email protected]



Jetzt anmelden für die Familienwoche vom 26. - 30.10.2026

Natur, Umwelt, Survival

Mehr Infos dazu findest du hier


Hirschkäfer entdeckt? Sichtungen an die Biostation Hagen melden

Hirschkäfer sind mit bis zu 8 cm Körperlänge unsere größte Käferart in Deutschland. Nach bis zu 7 Jahren als Larve, schlüpfen die Käfer ab Mitte Mai und sind dann bis in den Juli, manchmal auch darüber hinaus in der abendlichen Dämmerung zu beobachten. Da die Art auch besonders geschützt ist, freut sich die Biologische Station Umweltzentrum Hagen über die Meldung von Sichtungen. Gerne auch mit Foto (gerade beim Weibchen). Auch ältere Meldungen werden gerne angenommen.

 

Vielen Dank für euren Beitrag zum Naturschutz! 💚

 

Meldungen entweder per Telefon unter 02331/84888 oder per E-Mail an [email protected]

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Natur pur im Glas – Leckerer Honig von unserer NABU Streuobstwiese

Dieser Honig ist mehr als nur ein süßer Aufstrich – er ist ein Stück lebendige Natur. Gewonnen wird er von glücklichen Bienen der Imker Eva & Mathias Wiese, die ihren Imkerstand auf der NABU Obstwiese in Garenfeld haben.

Dort wachsen viele verschiedene und auch alte Obstsorten – ganz ohne den Einsatz von Pestiziden oder künstlichen Düngemitteln. Auch die Varroabekämpfung wird ohne den Einsatz von Pestiziden durchgeführt, ganz nach Dr. Aumeier. 

Der Honig entsteht im Einklang mit der Natur, die Bienen sorgen so auch für die Bestäubung unserer Obstbäume. So entsteht ein einzigartiger, aromatischer Honig, der die Vielfalt unserer Streuobstwiese widerspiegelt – regional, nachhaltig und unverfälscht.

Mit jedem Glas unterstützt du nicht nur die Erhaltung der Bienenpopulation, sondern auch den Fortbestand traditioneller Streuobstwiesen und regionaler Artenvielfalt.

 

Erhältlich in 250g- und 500g-Gläsern – solange der Vorrat reicht.

Preise: 5 €/250g und 8 €/500g

 

Komm gerne während der Geschäftszeiten in der Biostation Hagen (Haus Busch 2) vorbei und schnapp dir den leckeren Wiesen-Honig!


Berichte aus 2026


2026-05-08 - Auf Vogelstimmen-Exkursion im Museumstal

Am Freitag, dem 8. Mai 2026, lud der NABU Hagen erstmals zu einer abendlichen Vogelstimmenexkursion in das LWL-Freilichtmuseum Hagen ein. Treffpunkt war um 18:30 Uhr am Eingangsgebäude des Museums. Mit 27 angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern stieß die Veranstaltung auf erfreulich großes Interesse.

Unter der Leitung der erfahrenen Vogelkundler Jens Plümpe, Martin Schultz und Andreas Welzel führte die rund zweistündige Exkursion durch das weitläufige Museumsgelände. Die vergleichsweise kühlen Temperaturen der sogenannten „Eisheiligen“ sorgten zwar dafür, dass der erhoffte intensive Abendgesang vieler Vogelarten etwas verhaltener ausfiel, dennoch konnten zahlreiche typische Lautäußerungen erläutert und das Erkennen verschiedener Vogelstimmen anschaulich vermittelt werden.

Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in Verhalten, Lebensweise und Lebensräume heimischer Singvögel. Insgesamt konnten beeindruckende 37 Vogelarten gehört und/oder beobachtet werden.

Zu den besonderen Höhepunkten des Abends zählten die weithin hörbaren Sitzrufe eines Schwarzspechts aus dem östlich angrenzenden Laubwald am Eilper Berg, ein hoch über das Gelände ziehender Wespenbussard auf dem Heimzug sowie jeweils singend ein Fitis und eine Gartengrasmücken. Auch die ihre markanten Gesangsmotive lautstark wiederholende Singdrossel beeindruckte die Teilnehmenden. Auf dem Rückweg zum Eingang konnten einige Teilnehmer doch noch eine rufende Wasseramsel feststellen, ein Hinweis auf ein Brutvorkommen im Freilichtmuseum auch in diesem Jahr.

Obwohl die Teilnahme an der Veranstaltung kostenfrei war, konnten im Anschluss großzügige Spenden für den Naturschutz gesammelt werden.

 

Beobachtete bzw. gehörte Arten:

  1. Amsel
  2. Bachstelze
  3. Blaumeise
  4. Buchfink
  5. Buntspecht
  6. Fitis
  7. Gartengrasmücke
  8. Gebirgsstelze
  9. Gimpel
  10. Grünspecht
  11. Hausrotschwanz
  12. Heckenbraunelle
  13. Kanadagans
  14. Kernbeißer
  15. Kohlmeise
  16. Mauersegler
  17. Mäusebussard
  18. Mönchsgrasmücke
  19. Rabenkrähe
  20. Rauchschwalbe
  21. Ringeltaube
  22. Rotkehlchen
  23. Rotmilan
  24. Schwanzmeise
  25. Schwarzspecht
  26. Singdrossel
  27. Sommergoldhähnchen
  28. Sperber
  29. Stieglitz
  30. Stockente
  31. Sumpfmeise
  32. Turmfalke
  33. Wasseramsel
  34. Wespenbussard
  35. Wintergoldhähnchen
  36. Zaunkönig
  37. Zilpzalp

Text: Andreas Welzel

Bilder: Simone & Fabian Frischkorn


2026-04-25 - Bericht zur Vogelstimmenexkursion "Henkhauser Bachtal"

Am Samstag, den 25.04.2026 ging es für knapp 20 Vogelinteressierte um 8 Uhr los ins Hohenlimburger Henkhauser- und Hasselbachtal. Für die Dauer von 2 Stunden führte Hobbyornithologe Andreas Welzel durch das schöne Waldgebiet und lauschte gemeinsam mit der Gruppe den morgendlichen Vogelgesängen. Mancher Teilnehmender hatte zur Unterstützung die Merlin-App parat - das ist gerade für Anfänger und Laien eine super Sache. Letztendlich konnten während der Exkursion 25 Vogelarten gehört und teilweise auch beobachtet werden (leider ohne Fotonachweis):

 

Waldbaumläufer

Gartenbaumläufer

Buntspecht

Fitis 

Zilpzalp

Mönchgrasmücke

Gartengrasmücke

Blaumeisen 

Kohlmeise 

Tannenmeise

Amsel

Singdrosseln

Kleiber

Rotkehlchen 

Zaunkönig 

Ringeltaube 

Hohltaube

Buchfink

Kernbeißer 

Rabenkrähe

Sommergoldhähnchen

Heckenbraunelle

 

Unsere Highlights:

- Kleinspecht

- Teichhuhnpaar mit 3 Küken

- Haubenmeise

 

Vielen Dank an Andreas für die gelungene Exkursion und die vielen interessierten Teilnehmer! 🌳

 

Text & Fotos: Simone Frischkorn


2026-02-13 - Vogelkundlicher Sammelbericht 2025 ist online

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2025 - Sammelbericht - Komplett - (Aktualisiert am 24.02.2026)
2025 Sammelbericht Online Stand 2026-02-
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2026-01-30 - Werkstattstunde in der Gesamtschule Eilpe

Der NABU Hagen hatte bisher keine Möglichkeit, sich zum Bau von Nistkästen eine Werkstatt einzurichten. Deshalb waren wir sehr froh, am Freitag, den 30. Januar die Technikräume der Gesamtschule Eilpe nutzen zu dürfen.

Dort erprobten neun Erwachsene und zwei Kinder unter der Betreuung des Techniklehrers und Stufenleiters Marcel Schulze den Bau von Nisthilfen nicht nur für Meise & Co, sondern vor allem für die selteneren Arten Steinkauz, Grauschnäpper und Rauchschwalbe.

Marcel Schulze und der NABU Hagen sind optimistisch, diese erfolgreiche Aktion wiederholen zu können.

 

Text: Andreas Welzel

Fotos: Fabian Kettler


2026-01-03 - Waldläufer – ein Rückblick

Das erste Waldläuferjahr liegt hinter uns – höchste Zeit für einen kleinen Rückblick.

 

Seit April 2025 waren wir montags gemeinsam im Hagener Stadtwald unterwegs. Wir haben unterschiedliche Waldplätze erkundet, gebaut, gebuddelt, geplanscht und geforscht und sind mal mehr, mal weniger weit gelaufen. Ein ganz besonderes Highlight war unsere Draußenübernachtung: Geschlafen wurde im Zelt und unter freiem Himmel, gekocht und gegessen natürlich über dem Feuer.

 

In den Sommerferien durften wir außerdem einen gemeinsamen Tag am Marienhof verbringen – mit erfrischender Bachexkursion und einem selbsternannten Kletterhang.

 

Zum Jahresabschluss haben wir uns im Dezember zu einer stimmungsvollen Weihnachtsfeier getroffen. Gemeinsam schmückten wir einen Weihnachtsbaum für die Tiere und trotzten mit Familienangehörigen bei Punsch und Stollen der Kälte, um das gemeinsame Jahr ausklingen zu lassen.

 

Ich bedanke mich von Herzen für dieses wunderbare Jahr mit euch und freue mich sehr auf die nächste Runde nach der Winterpause.

Über die Waldläufer

Die Waldläufer sind eine Kindergruppe ab 6 Jahren, die sich montagnachmittags im Wehringhauser Stadtwald trifft und von dort aus – je nach Laune – die gemeinsame Zeit gestaltet. Es gibt kein festes Programm: Die Kinder entscheiden selbst, was sie an diesem Tag brauchen und wie sie ihre Zeit verbringen möchten.

Dadurch, dass wir uns bei (fast) jedem Wetter mitten im Wald aufhalten und uns bewusst Zeit nehmen, entstehen Naturerleben und Lernen ganz von allein.

 

Wenn ihr Lust habt, kommt gerne einmal zum Schnuppern vorbei.

 

Anmeldung und Infos unter: [email protected]

 

Ich freue mich auf euch!

Eure Sarah (Diplom- und Wildnispädagogin)


Berichte aus 2025


 

2025-11-24 - Stellungnahme des Naturschutzbeirats zum Flächennutzungsplan-Entwurf der Stadt Hagen

 

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Stellungnahme des Naturschutzbeirats zum Flächennutzungsplan-Entwurf der Stadt Hagen
Naturschutzbeirat 2025-11-24 - Stellungn
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Einleitung

Der vorliegende Entwurf des Flächennutzungsplans (FNP) der Stadt Hagen spielt eine zentrale Rolle für die künftige Entwicklung der Stadt. In dieser Stellungnahme werden die wichtigsten Kritikpunkte, Empfehlungen und Forderungen strukturiert dargestellt. Im Fokus stehen die geplanten Flächennutzungen, die angewandte Methodik der sogenannten „Entfeinerung“, Aspekte des Klima- und Umweltschutzes sowie die Beteiligung der Öffentlichkeit.

 

Hier können Sie die gesamte Stellungnahme des Naturschutzbeirats lesen.


2025-10-11 - Zugplanbeobachtung im Süden Hagens

Am 11. Oktober fand zum 10. Mal unsere alljährliche Beobachtung des Vogelzugs auf dem Lohagen in Wiblingwerde statt. Hier am Nordrand des Sauerlandes (495mNN) treffen die Zugvögel aus dem nordöstlichen Tiefland über Hohenlimburg und Letmathe kommend in niedriger Höhe ein, so dass man sie vergleichsweise gut sehen und hören und somit identifizieren kann.

Diesmal waren die Wetterbedingungen allerdings so ungünstig wie bisher noch nicht: zwar war es windstill und nicht besonders kalt, aber bei aufliegender Wolkendecke ohne Sicht fand nahezu kein Vogelzug statt. Erst nach knapp 2 Stunden verbesserte sich die Sicht, so dass die ziehenden Vögel gezählt werden konnten. Das Ergebnis der vierstündigen Erfassung: Die Liste wurde von Buchfinken (556), Grünfinken (31) und Erlenzeisigen angeführt, erst dann kamen die Drosseln mit Rotdrossel (19) und Wacholderdrossel. Aber auch seltenere Arten wie Fichtenkreuzschnabel und Heidelerche konnten beobachtet werden. Insgesamt zählten wir in 90 Beobachtungen 17 Arten und 943 Individuen.

Es wurde beschlossen, die Zählung nach zehn Jahren nicht enden zu lassen, sondern sie in bewährter Form in den nächsten Jahren an diesem Beobachtungort fortzuführen.

 

Foto & Bericht: A. Welzel

Gemeinsam ziehende Singdrossel und Rotdrossel 2023 / Foto: NABU Hagen/A.Welzel
Gemeinsam ziehende Singdrossel und Rotdrossel 2023 / Foto: NABU Hagen/A.Welzel

2025-09-13 - Müllsammelaktion "Volme CleanUp"

Am 13.09.2025 fand unsere zweite Müllsammelaktion in diesem Jahr statt – und diesmal waren am Ende keine Kronkorken mehr übrig! Jan-Henrik ging sprichwörtlich auf Tauchstation, um auch die letzten Abfälle aus dem Wasser zu bergen. Am Ende konnten wir eine satte Ausbeute präsentieren und stolz auf unseren Einsatz für ein sauberes Hagen blicken. Vielen Dank an alle Helfer*innen für euren starken Einsatz!

 

Fotos: Christian Brand

Text & Bildgestaltung: Simone Frischkorn


2025-07-12 - Müllsammelaktion "Volme CleanUp"

Am Volme-Ufer in Hagen, auf Höhe der Altenhagener Brücke, fand am letzten Samstag eine erfolgreiche Müllsammelaktion statt. 7 fleißige und motivierte Helfer*innen füllten dabei gemeinsam 15 große Müllsäcke. Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmer*innen für den tollen Einsatz, Christian für die Orga, sowie dem HEB für die Unterstützung. Dank eures Engagements ist das Volme-Ufer nun wieder ein Stückchen sauberer!

 

Fotos: Christian Brand

Text & Bildgestaltung: Simone Frischkorn


2025-06-25 - Sammelbericht 2024

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Vogelbeobachtungen 2024 - Stand: 20.11.2025
2024 Sammelbericht aktualisiert 20.11.20
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2025-06-20 - Stellungnahme Bauvoranfrage Windkraft Stoppelberg - Naturschutzverbände Hagens

Unsere Stellungnahme inkl. Anschreiben zu einer Bauvoranfrage Windkraft am Schleipenberg/ Schloss Hohenlimburg findet ihr hier.


2025-05-10 - Vogelstimmenexkursion "Morgens im Museumstal"

Fotos: R. Krabs & A. Welzel (Trauerschnäpper, Bild 2)

Bildgestaltung: S. Frischkorn

 

Autor: Andreas Welzel

 

Dieser Tag mit wunderschönem Wetter war wie gemacht für einen Spaziergang im LWL Freilichtmuseum Mäckingerbachtal. 14 Teilnehmer wurden am Samstag, den 10. Mai um 7:00 Uhr von der Museumsleitung und den NABU-Vogelkundlern zu einem gemütlichen Rundgang begrüßt, um den Vogelbestand des Mäckinger Bachtals vor allem akustisch zu erleben. Dabei wurde an mehreren Stopps über beobachtete Vogelarten und dem Zusammenhang zwischen Museumsgelände und Vogelbestand informiert.

Die vielfältige Vogelwelt zeigte sich in 32 Arten, darunter typische Bachtalbewohner wie der Gebirgsstelze, aber auch selten gewordenen Vogelarten wie dem in Hagen wohl nur noch hier brütenden Trauerschnäpper. Allgemeine Einigkeit herrschte darüber, dass ein derartiger Vogelstimmenspaziergang in regelmäßigen Abständen wiederholt werden soll. 

 

Vogelarten im Freilichtmuseum Mäckinger Bachtal am 10. Mai 2025 von 7:00 bis 10:00 Uhr:


2025-05-03 - Pflegeeinsatz Weidenaufwuchs aus Gewässer am Ölmühlenbach entfernt

Am vergangenen Samstag, den 03. Mai fand unser "Eigentlich-April-Pflegeeinsatz" statt. Diesen hatten wir um eine Woche verschoben, damit sich niemand zwischen Vogelexkursion und Pflegeeinsatz entscheiden musste. Normalerweise finden unsere Pflegeeinsätze immer am letzten Samstag eines Monats statt. In diesem Fall hat uns das Verschieben zwar das sonnige Wetter der Vorwoche gekostet, dafür waren viele helfende Hände mit dabei. Zwischendurch sind wir etwas nass geworden, aber die meisten von uns standen sowieso schon mit Gummi- oder Watstiefeln im Teich. Wasser von oben, Wasser von unten - das ist dann auch nicht so schlimm, wir sind ja nicht aus Zucker!

Ziel unseres Pflegeeinsatzes war, dass wir den schon recht hohen Weidenaufwuchs aus einem kleinen Teich auf der städtischen und durch den NABU Hagen betreuten Fläche am Ölmühlenbach entfernen. Wir waren selbst erstaunt, wie gut und zügig wir mit Astschere & Co. vorankamen; nach 2 Stunden waren wir fertig, aber auch gut durchgeschwitzt.

Bevor wir mit der Baumentfernung begonnen haben, wurde unter fachkundiger Leitung  untersucht, ob sich Nester in diesem Mini-Wald befinden. Wäre das der Fall gewesen, hätten wir unseren Einsatz natürlich nicht durchgeführt und uns etwas anderes überlegt - es gibt ja immer etwas zu tun. Kleinere Bewohner, wie Schnecken und Käfer (u.a. ein Maikäfer - wie passend!) haben wir sorgfältig umgesetzt.

Das Tagesziel haben wir erreicht, aber mit dem Teich sind wir noch nicht fertig. Weitere Aktionen rund um das kleine Gewässer und die Fläche sind noch in Planung. Also, bleibt gespannt!

Und nach der Arbeit, kam das Vergnügen: gemeinsam haben wir noch an der Biostation gegrillt und die Energiereserven wieder gefüllt - mittlerweile hatte sich auch der Regen verzogen. Vielen Dank an alle Helfer*innen! Sei es bei der Arbeit am und im Teich oder bei der Vorbereitung für das Grillen - jede*r hat seinen Anteil an diesem Einsatz beigetragen und wir sind dankbar für euch alle! 

 

Und wer uns bei unseren monatlichen Pflegeeinsätzen tatkräftig unterstützen möchte, kommt gerne ganz ohne Anmeldung am letzten Samstag im Monat um 10 Uhr zur Biostation Hagen. Wir freuen uns über jede Unterstützung!

 

Text & Bildgestaltung: Simone Frischkorn

Fotos: F. Fuchs & S. Frischkorn


2025-04-26 – Vogelstimmenwanderung Königsee

Am Samstag, den 26.04.2025 fand unter der Leitung von Andreas Welzel eine Vogelstimmenwanderung im Biotop Königsee in Hohenlimburg statt. Die kleine Wandergruppe traf sich um 8 Uhr und war etwa 2 Stunden unterwegs. Der morgendliche Nebel lag zuerst noch schläfrig auf den umgebenden Hügeln und Wäldern, hat sich dann aber doch schnell der Sonne ergeben und den Blick auf einen strahlend blauen Himmel freigegeben. In diesem wunderschönen Gebiet konnten wir so einige Vögel hören und sehen, u.a. Singdrossel, Wasseramsel, Gebirgsstelze, Mönchsgrasmücke, Haubenmeise und Zaunkönig. Nicht alle Vögel wollten sich ablichten lassen, aber zumindest ein paar haben sich für uns in Pose geschmissen. Die Wanderung war für alle Beteiligten ein schöner und interessanter Start in den Tag und manche Teilnehmer*innen sind nach der Wanderung noch eine Weile länger vor Ort geblieben, einfach weil es so viel zu entdecken gab.

 

Lieben Dank Andreas für diese tolle Veranstaltung und danke an alle, die mit dabei waren!

 

Wer von der Hagener Vogelwelt nicht genug bekommen kann, kann gerne am kommenden Samstag, den 10.05. zu unserer nächsten Vogelstimmenexkursion im Freilichtmuseum kommen. Die startet schon um 7 Uhr (Anmeldung unter www.nabu-hagen.de/termine).

 

Text & Bildgestaltung: Simone Frischkorn

Fotos: Fabian & Simone Frischkorn


2025-04-15 - Alte Obstbaumsorten in unserer Obstwiese Garenfeld und neuer Jungbaum

Foto: NABU Hagen/A. Welzel
Foto: NABU Hagen/A. Welzel

Im Obsthof des NABU Hagen in Garenfeld befindet sich eine beachtliche Anzahl schöner, alter und heute seltener Obstbäume, darunter auch einige, die uns selbst ein Pomologe (Obstbaumkundler) nicht auf Anhieb bestimmen konnte. Deshalb ließ er einige Reiser dieser Obstbäume per DNA untersuchen.

 

Ein Ergebnis war, dass sich unter diesen alten Sorten auch der "Pollinger Klosterapfel" befand. Von ihm wurden Reiser an eine Baumschule verschickt, die diese alten Sorten erhalten und vermehren will, sie aber auch nutzt, um z.B. deren anti-allergenen Eigenschaften in neue Sorten einzukreuzen.

 

Einen dieser jungen "Pollinger Klosteräpfel" haben wir als Jungbaum zurückbekommen und in unsere Obstwiese einpflanzen können.

 

Wir hoffen, dass er angeht und ein langes Leben hat! 

 

Foto & Text: A. Welzel


2025-04-13 - Earth Day im Freilichtmuseum

Am 13. April fand der Earth Day im LWL Freilichtmuseum Hagen statt. Viele tolle Institutionen und Vereine, die sich für Nachhaltigkeit und umweltfreundliche Ideen stark machen waren dabei. Es konnten Fragen gestellt, sich informiert und ausgetauscht werden.

Auch der NABU Hagen war mit einem Stand vertreten. Wir hatten ein kleines Quiz vorbereitet und viel Infomaterial dabei.

 

Vielen Dank für die netten und interessanten Gespräche!

 

Trotz des plötzlichen Endes durch Gewitter und Platzregen war es ein toller Tag. 

 

Foto (o.): D. Heutelbeck, Text & Foto (u.): F. Fuchs


2025-03-29 - Pflegeeinsatz in Albringwerde

Fotos: NABU Hagen/S. Frischkorn
Fotos: NABU Hagen/S. Frischkorn

Am Samstag, den 29.03.2025 fand wieder unser monatlicher Pflegeeinsatz statt. Dieses Mal waren unsere fleißigen Helfer*innen im Märkischen Kreis unterwegs, genauer gesagt in Albringwerde. Dort haben wir auf unserer Obstbaumwiese einen kleinen Frühjahrsputz gemacht, inklusive Heckenstutzen, Sammeln von herabgefallenen Ästen und Nistkastenkontrolle. Bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen hatten wir alle Hände voll zu tun.

Vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben!

 

Euer NABU Hagen 

 

Fotos & Bericht: S. Frischkorn


2025-03-24 - Nisthilfen für Rauchschwalben am Ribberthof

Fotos: NABU Hagen/A. Welzel
Fotos: NABU Hagen/A. Welzel

Am Nachmittag des 24. März waren 2 unserer Aktiven am Ribberthof und haben dort Nisthilfen für Rauchschwalben angebracht und als Auszeichnung die NABU Plakette "Schwalbenfreundliches Haus" montiert.

 

Rauch- und Mehlschwalbe sind zwei der Vogelarten, die in Hagen extrem im Bestand zurückgegangen sind. Umso erfreulicher ist es, dass es doch noch Orte gibt, an denen sie willkommen sind und wo sie gefördert werden. Dies ist so am Ribberthof der Fall, hier konnte der NABU gerade rechtzeitig vor der Rückkehr aus dem Winterquartier einige Nisthilfen anbringen, die helfen sollen, den Bestand zu stützen und zu erweitern. Dem Ribberthof wurde die Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“ verliehen.

 

Text & Fotos: A. Welzel


2025-03-23 - Reinigungsaktion am NABU Graffiti

Fotos: NABU Hagen/F. Munzlinger
Fotos: NABU Hagen/F. Munzlinger

Am Sonntag, den 23.03.2025 haben vier unserer Aktiven das KreHAtiv-NABU Graffiti am Sportplatz Waldlust gereinigt. Im Januar wurde es mit Nazi-Parolen beschmiert, dazu hatten wir bereits am 29.01.2025 berichtet.

 

Die Reinigung hat länger auf sich warten lassen, als uns lieb war. Wir hätten das gerne schon viel früher gemacht. Da wir alle ehrenamtlich im NABU aktiv sind und die Krankheitswelle auch vor uns keine Rücksicht genommen hat, hat es einfach länger gedauert.

 

Aber: was lange währt, wird endlich gut! Jetzt können Passant*innen unser schönes Graffiti wieder ungestört genießen und auch der QR-Code funktioniert wieder! Vielen Dank an unsere fleißigen Bienchen! 

 

Autorin: S. Frischkorn

Fotos: F. Munzlinger


2025-03-18 Tag des Wassers 2025

In diesem Jahr steht der Tag des Wassers* international unter dem Motto „Gletscher schützen“. Betrifft uns in NRW nicht? Doch, nicht in Hagen, aber am Rhein. Der Rhein hatte bisher ein sogenanntes nivales Abflussregime, d.h. seine Wasserführung war im Frühjahr und im Frühsommer von der Schneeschmelze in den Alpen geprägt und im Sommer auch vom Schmelzwasser der Gletscher. Mit der Zunahme der Folgen des Klimawandels geht auch der Schneefall in den Alpen immer weiter zurück; die Schneefallgrenze steigt, die Gletscher schrumpfen stark. Damit sinkt auch der Schmelzwasseranteil im Rhein. 

 

Fotos M.Raschke

 

Wenn ausgeprägte Niedrigwasserphasen auftreten, hat das weitreichende Folgen z.B. für die Schifffahrt und die Trinkwassergewinnung entlang des Rheins. Aber auch für die im Rhein lebenden Tiere wird es eng im Wortsinn. Z. B. müssen Fische, die den Rhein auf- oder abwärts wandern, sich den schmaleren Fluss mit den Schiffen teilen und geraten häufiger in Schiffsschrauben. Schadstoffe aus Industrie und Kläranlagen werden weniger verdünnt. Bei niedrigem Wasserstand erwärmt das Wasser sich schneller und der Sauerstoffgehalt nimmt ab.

Bei Niedrigwasser im Sommer, wie es am Rhein in NRW in diesem Jahrhundert bereits mehrfach auftrat, macht sich der Rückgang der Gletscher am stärksten bemerkbar. Aktuelle Berechnungen haben ergeben, dass der Gletscherwasseranteil bis zum Ende des Jahrhunderts völlig verschwindet. Damit wächst die Gefahr anhaltender Niedrigwasser im Rhein.

Die einzige wirkungsvolle Methode Gletscher zu schützen ist den Klimawandel zu stoppen!

 

Literatur: 

Internationale Kommission für die Hydrologie des Rheingebietes (2022): Auswirkungen des Klimawandels auf die Abflussanteile aus Regen, Schnee und Gletscherschmelze im Rhein und seinen Zuflüssen;  https://www.chr-khr.org/sites/default/files/chrpublications/ASG-II_Synthese_DE_mit-Links_korr-Tab-2.pdf

 

*Tag des Wassers: Wurde von den vereinten Nationen 1993 ins Leben gerufen, um die Bedeutung von Wasser als Lebensgrundlage hervorzuheben; wird seitdem jedes Jahr am 22. März unter einem wechselnden Motto gefeiert.


2025-02-23 - Windenergiebereiche Hagen - Stellungnahme der Hagener Naturschutzverbände

Stellungnahme der Hagener Naturschutzverbände

- NABU Hagen                                    Andreas Welzel

- B.U.N.D. Kreisgruppe Hagen           Ria Tommack

- LNU                                                  Dr. Dr. Christian Hülsbusch

zur 1. Änderung des Regionalplanes Ruhr – Windenergie

Die Hagener Kreisverbände schließen sich der grundsätzlichen Kritik der Naturschutzverbände auf Landesebene an der Ausweisung von 99% der Windenergiebereiche (WEB) als Beschleunigungsgebiete und der Kritik an der unzureichenden Datengrundlage, die bei der Erstellung des Umweltberichtes Verwendung gefunden hat, uneingeschränkt an. Auch für den Raum Hagen ist zu befürchten, dass dadurch die Biodiversität erheblich geschädigt wird und auch andere Schutzkriterien wie z.B. Erholung nicht ausreichend Berücksichtigung finden.

 

Im Folgenden soll dies für den Raum Hagen und die dort vorgesehenen WEB näher erläutert werden...

>> die ganze Stellungnahme lesen


2025-02-10 - Bericht zur vogelkundlichen Exkursion mit NABU EN

Autorin: F. Fuchs

 

Auf Initiative des NABU Ennepe-Ruhr fand am 08.02.2025 die gemeinsame vogelkundliche Exkursion am Hengsteysee statt. Insgesamt rund 25 Teilnehmende beobachteten vor allem die Wasservögel auf dem See, wie Tafelenten und Gänsesäger.

Am Ende konnten 30 Arten erspäht oder gehört werden, darunter 16 Wasservogelarten. Aber auch ein Gartenbaumläufer und neugierige Rotkehlchen ließen sich blicken.

 

Das Highlight kam dann ganz zum Schluss: ein Habicht flog über das Wehr! 

 

Eine rundum schöne Exkursion mit Wiederholungsbedarf! 

 


2025-01-29 - Vandalismus am KreHAtiv-NABU-Graffiti

Stellungnahme

 

Bisher unbekannte Täter haben unser erst im letzten Jahr entstandenes und bereits zum 2. Mal beschmutztes Feuersalamander-Graffiti mit Nazi-Parolen beschmiert.

Möglicherweise handelt es sich dabei um Unterstützer der rechtsradikalen Jugendorganisation „Elbland Revolte“, dessen Name dort mehrmals auftaucht. Unter den Schmierereien befinden sich auch Hakenkreuze. Die Polizei wurde bereits darüber informiert und der NABU Hagen hat Anzeige erstattet. Wir werden außerdem so schnell es uns möglich ist, die Schmierereien entfernen. Wir hoffen sehr, dass der Schutzlack, der nach der 1. Zerstörung des Wandbildes aufgetragen wurde, die Reparaturarbeiten in Grenzen hält.

 

Wir bedanken uns für die Nachrichten von lieben und besorgten Menschen, die uns schnell auf die Schmierereien aufmerksam gemacht haben. Wir möchten betonen, dass wir im NABU Hagen Rassismus und Menschenverachtung ablehnen. Stattdessen setzen wir uns für Toleranz, Respekt und Vielfalt ein. Vandalismus und Nazi-Parolen haben bei uns keinen Platz. 🌈

 

(Das Foto zeigt das Graffiti vor der Verschandelung, da wir rechtes Gedankengut nicht reproduzieren werden.)


2025-01-11 - Pflegeeinsatz auf der Obstwiese

Autorin: Simone Frischkorn

 

Am Samstag, den 11.01.2025 haben sich unsere Freiwilligen zum 1. Pflegeeinsatz in diesem Jahr auf der Obstwiese in Garenfeld getroffen. Normalerweise finden unsere Pflegeeinsätze immer am letzten Samstag eines Monats statt. Für dieses Vorhaben reicht allerdings ein einziger Samstag nicht aus und deshalb haben wir ausnahmsweise mal 2 Pflegeeinsätze im Januar geplant. Der Grund ist in diesem Fall kein so schöner: die riesige Thuja auf unserer Obstwiese musste leider gefällt werden, da sie erheblich von Pilz befallen war. Um die umstehenden Gewächse zu schützen und gleichzeitig Platz für neues (und ökologisch wertvolleres) Gewächs zu schaffen, haben wir entschieden, die Thuja direkt zu Jahresbeginn zu fällen. Vielen Dank an alle fleißigen Helfer*innen für euren Einsatz! Am 25.01. geht es weiter!


Berichte aus den vergangenen Jahren


2024-12-02 - Beobachtungen zur Brutbiologie einer Graureiherkolonie bei Hagen-Ambrock der Jahre 2022-2024

Ein Bericht von Peter Uebelgünne

Abb. 8: Ein Küken wird von den drei Geschwistern an den Rand des Nestes gedrängt,  25. April 2024 (Foto: P. Uebelgünne)
Abb. 8: Ein Küken wird von den drei Geschwistern an den Rand des Nestes gedrängt, 25. April 2024 (Foto: P. Uebelgünne)

Die Brutkolonie befindet sich in einem Tal des Hagener Südens, das von der Volme durchflossen wird. Es handelt sich um ein sauerländisches Mittelgebirgstal von ca. 180 m über NN in der Talsohle und ca. 350m über NN in den Kammlagen. Die Graureiher brüten an einem Steilhang in süd-westlicher Ausrichtung auf Fichten, die in den Jahren 2019 und 2020 abgestorben sind. Der Brutplatz wird im unteren Bereich durch die Volme begrenzt und oberhalb durch eine Zufahrtstraße zu einer Klinik. Die Größe des Areals schätze ich auf ca. 1,5 Hektar. 

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2024-11-02 - Kiebitz - Vogel des Jahres 2024

Ein Bericht von Andreas Welzel

Mit Wiedehopf, Eisvogel, Säbelschnäbler oder Brachvogel könnte man ihn in eine Gruppe der „Unverwechselbaren“ einordnen. Sein Alleinstellungsmerkmal sind eine Kombination aus markanter Federholle, markanten Rufen und spektakulärem Revierflug mit fliegerischen Kapriolen. Weitere charakteristische Kennzeichen des ansonsten schwarz-weiß wirkenden, taubengroßen Vogels sind das im Licht metallisch glänzende Gefieder und das Flugbild mit den brettartigen Flügeln, die beim Balz- und Revierverhalten wuchtige Fluggeräusche erzeugen. Den Namen verdankt der Kiebitz seinem Ruf, der lautmalerisch mit „kie-wit“ beschrieben werden kann.

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Das erwachsene Kiebitzmännchen ist an seiner lange Federholle zu erkennen. Langeoog 24. Mai 2024, Foto: A. Welzel
Das erwachsene Kiebitzmännchen ist an seiner lange Federholle zu erkennen. Langeoog 24. Mai 2024, Foto: A. Welzel

2024-10-28 - Kommentar zum WP-Artikel "Neue Windräder auf früherem Weihnachtsbaumfeld" vom 13.09.2024

Autor: Andreas Welzel 

 

Die Hagener Bürgerschaft hätte eine ausgewogenere Berichterstattung mit mehr Transparenz verdient: wieder ein Artikel zum Thema Windkraft, der ganz im Sinne der Investoren herüberkommt. Er bewundert ausführlich die Projektierung des gigantischen Vorhabens am Eilperberg, während der beeinträchtigten Natur gerade mal drei Sätzen gegönnt werden, in denen auf Grauspecht- und Wildkatzenvorkommen erwähnt werden, um diesen massiven Einwand direkt von der Investorenseite zerlegen zu lassen. Bundesweit wird um den Bestandserhalt der Wildkatze mit viel Engagement und finanziellem Einsatz gerungen.

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Link zum WP-Artikel "Neue Windräder auf früherem Weihnachtsbaumfeld" vom 13.09.2024


2024-08-06 - Kunst & Naturschutz: NABU Graffiti vom KreHAtiv.Kollektiv "Feuersalamander schützen!"

 

Die Feuersalamander sind akut durch den Salamanderpilz Bsal gefährdet, ein Problem, das bislang wenig Beachtung findet. Das wollen wir ändern! Das KreHAtiv.Kollektiv (www.krehativ-kollektiv.de) hat gemeinsam mit einem weiteren NABU Mitglied (die den Rotmilan gemalt hat) dafür gesorgt, dass dieses wichtige Thema mehr Aufmerksamkeit erhält.

 

Der Pilz wird oft von Waldbesucher*innen in die Lebensräume der Salamander eingeschleppt, was verheerende Folgen hat: Nach einer Infektion sterben die Salamander innerhalb kurzer Zeit. Ganze Populationen sind bereits ausgestorben.

 

Unser Ziel ist es, die Verbreitung der Sporen zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen. Jede*r kann dazu beitragen, indem Schuhe und Reifen nach dem Waldbesuch mit 70%igem Alkohol gereinigt werden.

 

Weitere Informationen dazu findet ihr unter www.nabu-hagen.de/bsal

 

Ein großer Dank geht an die Vereine Roter Stern Wehringhausen und MTB Mountainbike Hagen, die die Reparatur und den Schutz des Bildes finanziell unterstützt haben. Vor allem aber bedankt sich der NABU Hagen beim KreHAtiv.Kollektiv und unseren beiden Mitgliedern für diese wunderschöne, kreative Arbeit und den Einsatz, um auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen.

 

Hinweis: Das Bild wurde bereits einmal zerstört. Die Stadt Hagen hat diesen Vorfall zur Anzeige gebracht.

 

Fotos & Bericht: Gemeinschaftsarbeit vom NABU Hagen & KreHAtiv.Kollektiv